Auto-Save in meinem CMS: Schutz vor Datenverlust
Damit längere Texte nicht verloren gehen, speichert mein CMS Änderungen nach 30 Sekunden Inaktivität automatisch – auch beim Schreiben auf dem iPhone.

Eine der Funktionen, die mir bei meinem eigenen CMS besonders wichtig war, ist das automatische Speichern meiner Artikel. Beim Schreiben längerer Texte kann es schnell passieren, dass Änderungen verloren gehen. Vielleicht bricht kurz die Internetverbindung ab, der Browser wird versehentlich geschlossen oder die Seite wird neu geladen. Besonders ärgerlich ist es, wenn man bereits mehrere Absätze geschrieben hat und anschließend alles noch einmal schreiben muss. Da ich meine Artikel nicht nur am Computer, sondern auch auf meinem iPhone bearbeiten möchte, war dieses Risiko für mich besonders relevant. Unterwegs ist die Verbindung schließlich nicht immer stabil. Genau deshalb habe ich eine Auto-Save-Funktion in mein CMS eingebaut.
Automatisches Speichern nach 30 Sekunden
Sobald ich eine Änderung an einem Artikel vornehme, startet im Hintergrund ein Countdown von 30 Sekunden. Wenn ich während dieser Zeit nicht weiterschreibe, speichert das CMS meine Änderungen automatisch. Ich muss also nicht ständig selbst daran denken, den Speichern-Button zu drücken. Die 30 Sekunden beginnen allerdings nicht direkt beim Öffnen eines Artikels, sondern erst dann, wenn ich tatsächlich etwas verändere.
Das kann beispielsweise sein:
der Titel wird angepasst
ich schreibe am Teaser weiter
der Artikelinhalt wird verändert
ich wähle eine Kategorie aus
die SEO-Beschreibung wird ergänzt
eine andere Einstellung wird geändert
Solange keine Änderungen vorhanden sind, muss das CMS auch nichts speichern.
Der Countdown beginnt bei jeder Änderung neu
Während des Schreibens möchte ich natürlich nicht, dass der Artikel nach jedem einzelnen Buchstaben gespeichert wird. Das würde unnötig viele Speichervorgänge verursachen. Deshalb beginnt der Countdown bei jeder neuen Änderung wieder von vorne. Wenn ich beispielsweise einen Absatz schreibe und innerhalb der 30 Sekunden weitertippe, wird noch nicht gespeichert. Erst wenn ich für 30 Sekunden keine weitere Änderung vornehme, startet der eigentliche Speichervorgang. In der Praxis bedeutet das: Das CMS wartet auf einen kurzen ruhigen Moment und speichert dann den aktuellen Stand des Artikels. Das ist für mich ein guter Kompromiss. Meine Änderungen werden regelmäßig gesichert, ohne dass bei jedem Tastendruck eine neue Anfrage an den Server geschickt werden muss.
Der aktuelle Speicherstatus ist jederzeit sichtbar
Beim automatischen Speichern wollte ich nicht nur eine Funktion einbauen, die unsichtbar im Hintergrund arbeitet. Ich möchte auch erkennen können, ob ein Artikel bereits gespeichert wurde oder ob noch Änderungen offen sind. Deshalb zeigt mir der Editor den aktuellen Speicherstatus an. Nach einer Änderung erscheint zunächst der Hinweis:
„Ungespeicherte Änderungen“
Dadurch weiß ich sofort, dass sich der aktuelle Stand noch nicht vollständig auf dem Server befindet. Sobald das automatische Speichern beginnt, ändert sich die Anzeige zu:
„Wird gespeichert …“
Nach einem erfolgreichen Speichervorgang sehe ich wiederum, dass alle Änderungen gesichert wurden. Diese kleinen Hinweise geben mir beim Schreiben zusätzliche Sicherheit. Gerade auf dem iPhone möchte ich nicht rätseln müssen, ob mein letzter Absatz bereits gespeichert wurde.
Manuell mit „Jetzt speichern“
Trotz Auto-Save möchte ich die Kontrolle nicht vollständig abgeben. Deshalb gibt es zusätzlich die Möglichkeit, einen Artikel jederzeit manuell zu speichern. Über den Button „Jetzt speichern“ kann ich den aktuellen Stand sofort sichern. Ich muss dann nicht warten, bis der Countdown abgelaufen ist. Das nutze ich beispielsweise, wenn ich einen längeren Abschnitt fertiggestellt habe oder die Bearbeitungsseite gleich verlassen möchte. Die automatische und die manuelle Speicherung ergänzen sich damit gegenseitig. Im Normalfall kümmert sich das CMS selbst um die Sicherung. Wenn ich einen bestimmten Stand sofort speichern möchte, kann ich das weiterhin selbst auslösen.
Auto-Save funktioniert auch im Tiptap-Editor
Der wichtigste Teil eines Artikels ist natürlich der eigentliche Inhalt. Genau dort wäre ein Datenverlust am ärgerlichsten. Deshalb reagiert das Auto-Save nicht nur auf einfache Eingabefelder wie den Titel oder den Teaser. Es erkennt auch Änderungen innerhalb meines Tiptap-Editors. Sobald ich im Artikeltext etwas schreibe, lösche oder formatiere, wird der Beitrag als verändert erkannt und der Countdown beginnt. Das war für mich besonders wichtig, weil längere Texte fast ausschließlich im Tiptap-Editor entstehen. Eine automatische Speicherung, die nur bei den restlichen Eingabefeldern funktioniert, hätte ihren eigentlichen Zweck verfehlt.
Neue Artikel werden automatisch als Entwurf angelegt
Bei bereits vorhandenen Artikeln ist das Speichern vergleichsweise einfach. Der Beitrag besitzt bereits einen Eintrag in der Datenbank und muss nur aktualisiert werden. Bei einem komplett neuen Artikel gibt es diesen Eintrag allerdings noch nicht. Deshalb legt das CMS einen neuen Beitrag beim ersten automatischen Speichern als Entwurf an. Ich muss den Artikel vorher nicht manuell erstellen. Angenommen, ich öffne die Seite für einen neuen Artikel und beginne direkt mit dem Schreiben. Nach 30 Sekunden ohne weitere Änderung wird der aktuelle Stand automatisch gespeichert. Im Hintergrund entsteht dabei ein neuer Entwurf. Anschließend geht es nahtlos auf der normalen Bearbeitungsseite dieses Artikels weiter. Für mich als Nutzer fühlt es sich so an, als hätte ich einfach weitergeschrieben. Technisch besitzt der Beitrag ab diesem Zeitpunkt aber eine eigene ID und einen festen Eintrag in der Datenbank. Weitere automatische Speichervorgänge aktualisieren anschließend nur noch diesen bestehenden Entwurf.
Warum mir die Funktion auf dem iPhone wichtig ist
Viele meiner Ideen entstehen nicht unbedingt dann, wenn ich gerade vor meinem Computer sitze. Manchmal fällt mir unterwegs eine passende Formulierung ein. Vielleicht möchte ich am Abend auf dem Sofa noch einen Abschnitt ergänzen oder während einer Reise an einem Artikel weiterschreiben. In solchen Situationen möchte ich mein iPhone verwenden können, ohne ständig Angst zu haben, einen längeren Text zu verlieren. Auf einem Smartphone kann eine Seite schneller versehentlich geschlossen werden. Auch ein Wechsel zwischen verschiedenen Apps oder eine kurzzeitig schlechte Verbindung kann Probleme verursachen. Natürlich kann auch ein Auto-Save nicht jedes denkbare Problem verhindern. Es reduziert aber deutlich das Risiko, dass längere Änderungen vollständig verloren gehen. Für mich macht diese Funktion das CMS deshalb nicht nur komfortabler, sondern auch alltagstauglicher.
Eine kleine Funktion mit großem Nutzen
Auto-Save gehört nicht zu den Funktionen, die ein Besucher später auf meiner Webseite sehen wird. Es verändert weder das Design meiner Artikel noch deren Darstellung. Trotzdem ist es für mich eine der wichtigsten Verbesserungen innerhalb des Dashboards. Ich muss während des Schreibens nicht mehr ständig daran denken, meine Änderungen manuell zu speichern. Gleichzeitig sehe ich jederzeit, ob noch ungespeicherte Änderungen vorhanden sind. Genau solche Funktionen möchte ich in meinem CMS entwickeln: keine Funktionen nur um der Technik willen, sondern Lösungen für Probleme, die bei der täglichen Nutzung tatsächlich auftreten. Das automatische Speichern schützt meine Arbeit, erleichtert das Schreiben auf verschiedenen Geräten und gibt mir die Sicherheit, dass meine Texte nicht so schnell verloren gehen.
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