Artikel erstellen und bearbeiten: Das Herzstück meines CMS
So erstelle und verwalte ich Artikel in meinem eigenen CMS – vom ersten Entwurf über Titelbilder und SEO-Angaben bis zur Veröffentlichung.

Der wichtigste Bereich meines CMS ist für mich der Artikel-Editor. Schließlich bringt mir ein eigenes System wenig, wenn ich meine Beiträge darin nicht einfach und bequem erstellen kann. Mein Ziel war deshalb von Anfang an, alle wichtigen Funktionen an einem Ort unterzubringen. Ich möchte einen Artikel schreiben, ein Titelbild auswählen, die passende Kategorie festlegen und anschließend direkt die SEO-Angaben ergänzen können – ohne ständig zwischen verschiedenen Seiten wechseln zu müssen.
Einen neuen Artikel anlegen
Jeder Artikel beginnt erst einmal mit einem Titel und einem Teaser. Der Titel ist natürlich die Überschrift, die später auch auf der Webseite angezeigt wird. Der Teaser ist eine kurze Zusammenfassung und soll dem Leser einen ersten Eindruck davon geben, worum es in dem Artikel geht. Gerade auf Übersichtsseiten finde ich einen guten Teaser wichtig. Der Leser soll nicht nur ein Bild und eine Überschrift sehen, sondern bereits erkennen können, ob der Beitrag für ihn interessant ist. Danach folgt der eigentliche Inhalt des Artikels.
Schreiben mit dem Rich-Text-Editor
Für den Artikelinhalt habe ich einen Rich-Text-Editor von Tiptap eingebaut. Dadurch muss ich meine Texte nicht direkt als HTML oder in einer anderen technischen Schreibweise verfassen. Ich kann den Artikel ähnlich wie in einem normalen Schreibprogramm erstellen. Unter anderem kann ich:
Überschriften einfügen
Texte fett oder kursiv darstellen
Aufzählungen erstellen
Links setzen
Bilder einfügen
einzelne Abschnitte strukturieren
Das klingt zunächst nach einer selbstverständlichen Funktion. Bei einem selbst entwickelten CMS muss man solche Möglichkeiten aber erst einmal selbst einbauen und an die eigene Webseite anpassen. Mir war dabei wichtig, dass der Editor nicht mit unnötigen Funktionen überladen ist. Er soll genau die Werkzeuge anbieten, die ich beim Schreiben meiner Artikel tatsächlich benötige.

Mein Artikel-Editor: Hier kann ich einen Beitrag schreiben, formatieren und für die Veröffentlichung vorbereiten.
Ein passendes Titelbild auswählen
Zu jedem Artikel kann ich ein eigenes Titelbild hochladen. Das Titelbild wird später unter anderem innerhalb des Artikels und auf den verschiedenen Übersichtsseiten verwendet. Für mich gehört es zu den wichtigsten Bestandteilen eines Beitrags, weil es häufig das Erste ist, was ein Besucher sieht. Die Bilder werden nicht direkt in meiner Datenbank abgelegt, sondern über Vercel Blob gespeichert. Im Hintergrund übernimmt das CMS anschließend automatisch die Bildadresse und ordnet sie dem Artikel zu. Als Autor merke ich von diesem technischen Ablauf kaum etwas. Ich wähle einfach ein Bild aus, lade es hoch und kann es direkt für meinen Beitrag verwenden.
Kategorien und Themenwelten
Damit meine Webseite auch bei vielen Artikeln übersichtlich bleibt, kann ich jeden Beitrag einer Kategorie zuordnen. Zusätzlich arbeite ich mit Themenwelten. Damit lassen sich Artikel miteinander verbinden, die inhaltlich zusammenpassen, auch wenn sie nicht unbedingt derselben Kategorie angehören. Ein Artikel über mein CMS könnte beispielsweise zum Bereich Technik gehören und gleichzeitig mit Themen wie Webentwicklung, eigene Projekte oder Digitalisierung verknüpft werden. Langfristig ist diese Struktur für mich besonders wichtig. Ich möchte davidwelt.de schließlich über viele Jahre weiterführen und dabei nicht irgendwann den Überblick über meine eigenen Inhalte verlieren.
Artikel besonders hervorheben
Ein Artikel kann zusätzlich als „Featured“ markiert werden. Diese Einstellung nutze ich für Beiträge, die auf meiner Webseite besonders sichtbar sein sollen. Das können beispielsweise neue, wichtige oder besonders umfangreiche Artikel sein. Dadurch kann ich selbst bestimmen, welche Inhalte auf der Startseite oder in anderen Bereichen stärker hervorgehoben werden.
SEO-Titel und SEO-Beschreibung
Für jeden Beitrag kann ich neben dem normalen Titel auch einen eigenen SEO-Titel und eine SEO-Beschreibung hinterlegen. Der normale Artikeltitel darf gerne etwas persönlicher oder ausführlicher sein. Der SEO-Titel sollte dagegen möglichst klar formuliert sein und direkt zeigen, worum es in dem Beitrag geht. Die SEO-Beschreibung fasst den Artikel noch einmal kurz zusammen. Sie kann später in den Google-Suchergebnissen unterhalb des Titels erscheinen. Ob Google die hinterlegte Beschreibung tatsächlich genauso übernimmt, entscheidet Google zwar selbst. Trotzdem möchte ich für jeden Artikel eine passende Beschreibung vorbereiten. Vor der Veröffentlichung prüfe ich deshalb, ob folgende Angaben vorhanden sind:
Titel
Teaser
Titelbild
Kategorie und Themenwelten
SEO-Titel
SEO-Beschreibung
So reduziere ich die Gefahr, einen noch unvollständigen Artikel zu veröffentlichen.
Die verschiedenen Artikelstatus
Nicht jeder Artikel, den ich beginne, soll sofort auf der Webseite erscheinen. Manchmal habe ich nur eine Idee und schreibe zunächst ein paar Stichpunkte auf. Andere Beiträge sind bereits fertig, sollen aber erst später veröffentlicht werden. Deshalb besitzt jeder Artikel in meinem CMS einen eigenen Status.
Entwurf
Ein neuer Artikel startet normalerweise als Entwurf. In diesem Status kann ich in Ruhe am Inhalt arbeiten. Der Beitrag ist noch nicht öffentlich sichtbar und darf auch unvollständig sein. Das ist besonders praktisch, wenn mir spontan eine Idee einfällt. Ich kann bereits einen Titel anlegen und erste Gedanken festhalten, ohne den gesamten Artikel sofort fertigstellen zu müssen.
Review
Wenn ein Artikel inhaltlich weitgehend fertig ist, kann ich ihn auf „Review“ setzen. Das ist für mich das Zeichen, dass ich den Beitrag noch einmal vollständig überprüfen möchte. Dabei achte ich auf Rechtschreibfehler, unverständliche Stellen, fehlende Bilder und die SEO-Einstellungen. Gerade bei längeren Artikeln finde ich diesen Zwischenschritt sinnvoll. Nach dem Schreiben übersieht man häufig Fehler, die einem mit etwas Abstand sofort auffallen.
Geplant
Fertige Artikel, die ich nicht sofort veröffentlichen möchte, erhalten den Status „Geplant“. Dadurch kann ich mehrere Beiträge vorbereiten und besser organisieren, welche Inhalte als Nächstes auf meiner Webseite erscheinen sollen. So muss ich einen Artikel nicht immer an dem Tag schreiben, an dem ich ihn veröffentlichen möchte.
Veröffentlicht
Sobald ein Artikel fertig ist und auf der Webseite erscheinen soll, setze ich ihn auf „Veröffentlicht“. Ab diesem Zeitpunkt ist der Beitrag für Besucher erreichbar und wird an den vorgesehenen Stellen meiner Webseite angezeigt. Auch veröffentlichte Artikel kann ich später weiterhin bearbeiten. Das ist mir wichtig, weil sich Informationen ändern können oder ich einen älteren Beitrag um neue Erfahrungen ergänzen möchte.
Archiviert
Nicht jeder ältere Artikel muss direkt gelöscht werden. Mit dem Status „Archiviert“ kann ich einen Beitrag aus der normalen Veröffentlichung herausnehmen und trotzdem im CMS behalten. Vielleicht möchte ich ihn später noch einmal überarbeiten oder einzelne Inhalte daraus verwenden. Gerade bei einer Webseite, die über viele Jahre wachsen soll, halte ich ein Archiv für sinnvoller, als ältere Inhalte vorschnell zu löschen.
Papierkorb
Wenn ich einen Artikel nicht mehr benötige, kann ich ihn zunächst in den Papierkorb verschieben.Der Beitrag verschwindet dadurch aus der normalen Artikelübersicht, wird aber nicht sofort endgültig gelöscht. Sollte ich meine Entscheidung später bereuen, kann ich ihn noch wiederherstellen. Das ist eine kleine Funktion, die im Alltag aber sehr hilfreich sein kann. Ein versehentlich gelöschter, längerer Artikel wäre schließlich ziemlich ärgerlich.
Mein typischer Ablauf
Ein neuer Beitrag beginnt bei mir meistens als Entwurf. Dort sammle ich erst einmal meine Gedanken und schreibe den Artikel nach und nach fertig. Anschließend ergänze ich das Titelbild, die Kategorie, die Themenwelten und die SEO-Angaben. Wenn alles vorhanden ist, setze ich den Artikel auf „Review“ und lese ihn mit etwas Abstand noch einmal vollständig durch. Danach entscheide ich, ob der Beitrag sofort veröffentlicht oder zunächst für einen späteren Zeitpunkt eingeplant wird.
Der Ablauf sieht damit meistens so aus:
Artikel als Entwurf anlegen
Titel, Teaser und Inhalt schreiben
Titelbild hochladen
Kategorie und Themenwelten auswählen
SEO-Titel und SEO-Beschreibung ergänzen
Artikel überprüfen
Beitrag planen oder veröffentlichen
Warum der Editor für mich so wichtig ist
Beim Aufbau meines CMS habe ich inzwischen viele verschiedene Funktionen entwickelt. Der Artikel-Editor bleibt trotzdem der Bereich, den ich später wahrscheinlich am häufigsten verwenden werde. Für mich war deshalb nicht nur wichtig, dass technisch alles funktioniert. Das Schreiben und Bearbeiten soll sich auch angenehm anfühlen und möglichst wenig zusätzliche Arbeit verursachen. Ich möchte mich beim Erstellen eines Artikels schließlich auf den Inhalt konzentrieren können und nicht jedes Mal darüber nachdenken müssen, was im Hintergrund passiert. Genau das ist für mich der größte Vorteil meines eigenen CMS: Ich kann den gesamten Ablauf so gestalten, wie er zu meiner persönlichen Arbeitsweise passt. Und wenn mir später eine Funktion fehlt, kann ich das System Schritt für Schritt weiterentwickeln.
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